Irish Road Trip IPA

Name: Road Trip IPA
Bierstil: IPACraftBeerMarket-Hopfmeister-Braumanufaktur-Road-Trip-India-Pale-Ale
Herkunftsland: München, Deutschland
Brauerei: Hopfmeister
Farbe: dunkel Bernstein
Geruch: Fruchtig (Melone, Zitrone)
Geschmack: Malzig, wenig fruchtig, Karamell, ausgeprägte Hopfenbittere

Analytik:
Hopfensorte(n): Zeus, Cascade, Centennial, Amarillo, Simcoe
Stammwürze:
Bittere: 60 IBU
Alkohol: 6,5%

Import: –
Kaufort: Bierlager, 50678 Köln

Das grüne Etikett des Irish Road Trip IPAs der Brauerei Hopfmeister verspricht eine fruchtig-spritzige Reise beim Biergenuss. Die feinporige Schaumkrone des recht dunklen, bernsteinfarbenen Bieres fällt leider recht schnell in sich zusammen – dafür hält der Geruch, was das Etikett verspricht: Feine Fruchtaromen von Zitrone, Mango und Melone lassen fast vermuten, es könnte sich hier um ein West Coast IPA handeln.

Im Antrunk fallen jedoch vor allem die malzige Süße sowie ein fast penetranter Karamellgeschmack auf – keine Spur von den versprochenen, und für die verwendeten amerikanischen Hopfensorten typischen, Aromen. Trotz der spritzig prickelnden Kohlensäure kommt das Bier eher schwer daher mit einem vollen, öligen Körper – fast so, als lutsche man ein Sahne-Karamell-Bonbon. Der Ausklang des Irish Road Trip wird durch eine Hopfenbittere, die recht trocken und herb daher kommt, dominiert, womit die fruchtigen Hopfenaromen ein nicht erfülltes Versprechen des Bieres bleiben.

Wir haben es hier also mit einer recht seltsamen Kombination aus äußerst fruchtigem Geruch, spritzig-malziger, aber doch recht klebriger, Süße und herbem Abgang zu tun – was eine Einordnung für mich umso schwerer macht. Mein Ding sind malzige IPAs eher nicht, weswegen der Road Trip für mich ein schnelles Ende findet. Zu dominant ist der Karamellgeschmack, zu wenig präsent die Fruchtaromen.

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